Über mich
Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte! Wer bin ich? Wie ist mein Projekt entstanden? Und was zeichnet mich aus? Erfahre, was mich hierher gebracht hat - und was ich dabei alles erlebt habe.
Angefangen hat die ganze Geschichte mit der Entdeckung meiner Leidenschaft, die sich in der Wahl meines Berufes widerspiegelt: Fleischfachmann – oder umgangssprachlich Metzger.
Bereits während meiner Lehre entwickelte ich ein grosses Flair für hochwertige, handwerklich hergestellte Produkte. Dabei war mein Anspruch stets, mein Bestes zu geben und Produkte von höchster Qualität herzustellen.
Aus dieser Leidenschaft entstand auch die Motivation, an der Schweizermeisterschaft im Ausbeinen teilzunehmen. Ehrgeiz fehlte dabei keineswegs: Mit dem klaren Ziel vor Augen, einen Podestplatz zu erreichen, begann ich, an meinen freien Tagen intensiv zu trainieren. Nach hunderten von Übungsexemplaren wurde mein Einsatz belohnt – und ich durfte bereits bei meiner ersten Teilnahme an der Schweizermeisterschaft einen Platz auf dem Podest feiern
Gegen Ende meiner Lehre stand die Entscheidung über meine Funktion im Militär an. Für mich war schnell klar, dass ich weiterhin mein Bestes geben und mich selbst herausfordern wollte – so, wie ich es bereits während meiner gesamten Lehrzeit getan hatte.
Dabei stiess ich auf eine Funktion, um die sich bis heute viele Geschichten und Mythen ranken: die Grenadiere im Tessin. Ich informierte mich intensiv über diese anspruchsvolle Ausbildung und begann, meinen „Metzgerkörper“ gezielt auf diese Herausforderung vorzubereiten.
Nach vielen intensiven und kräftezehrenden Stunden durfte ich schliesslich meine Rekrutenschule in Isone erfolgreich abschliessen.
Nach der Rekrutenschule zog es mich vom Thurgau in die Innerschweiz, um mein Fachwissen, meine Erfahrung und meine Technik weiterzuentwickeln und zu verfeinern.
Nach gut zwei Jahren kehrte ich in den Thurgau zurück – mit dem klaren Ziel, die Berufsprüfung zu absolvieren. Im Zuge dieser Weiterbildung erhielt ich zudem die Möglichkeit, eigene Produkte zu entwickeln. Eines davon waren die Rohwürste der Kollektion „Powerli“.
In der Zwischenzeit durfte ich auch den einen oder anderen WK absolvieren. Der WK im Jahr 2025 war komplett neu aufgebaut und forderte uns erneut bis an unsere Grenzen.
Während dieses WKs kam es zu einem einschneidenden Moment: In einer Nacht – oder eher schon gegen Morgen – nach einer besonders anstrengenden Woche mussten wir eine kurze Verschnaufpause einlegen. In diesem Moment verteilte ich unter meinen Kameraden die Powerli. Sofort bemerkte ich, wie die Moral wieder anstieg und wir mit neuer Energie unseren Weg fortsetzen konnten.
Von diesem Augenblick an wusste ich: Ich möchte die Powerli nicht nur meinen Kameraden, sondern allen zugänglich machen, die gute, ehrliche Produkte schätzen.